NVIDIA bietet für seine Grafikchips proprietäre, also leider unfreie Treiber für x86- und x86-64-Linux an, die nicht mit openSUSE ausgeliefert werden können. Im Gegensatz zum freien Treiber nv unterstützen diese wesentlich mehr Funktionen der Chips. Darunter vor allem 3D-Hardwarebeschleunigung (OpenGL), Mehrschirmbetrieb, TV-Ausgänge und NVIDIA-Entwicklungen wie SLI. Seit Version 1.0-9625 bringt der Treiber auch eine eigene Beschleunigungsarchitektur namens NV-GLX mit, welche Ansätze wie AIGLX und Xgl ersetzen kann und von effektvollen Fensterverwaltern wie Beryl und Compiz verwendet werden kann.
Zur Zeit stellt NVIDIA drei verschiedene Ausgaben des Treibers zur Verfügung. Neben der Standardausführung gibt es zwei sogenannte legacy-Treiber die ältere Chips unterstützen.Zur Installation können Sie zur Zeit auf zwei verschiedene Möglichkeiten zurückgreifen, welche beide hier beschrieben werden. Die Installation über YaST aus einem Paketdepot von NVIDIA funktioniert erst ab SUSE Linux 10.1; die manuelle Installation können Sie unter allen Versionen von SUSE Linux und openSUSE durchführen. Um Konflikten aus dem Weg zu gehen, sollten Sie sich für eine der beiden Varianten entscheiden, wobei ihnen dieses Dokument mit einer Auflistung der jeweiligen Vor- und Nachteile helfen soll, da das Vermischen beider Installationsmethoden zu Problemen führen kann.
Eine Installationsanleitung finden Sie hier <-------