Fedora Linux 8 basiert auf Kernel 2.6.23 und enthält als Nutzeroberflächen KDE 3.5.7 bzw. GNOME 2.20. KDE 4 kann als Beta-Version über das Online-Repository geladen werden bzw. wird bei Erscheinen der stabilen Version mit in die DVDs eingebaut.
Standardmäßig aktiviert Fedora Linux 8 den Audio-Server PulseAudio. Die Grafik-Engine Compiz Fusion sorgt für 3D-Effekte auf dem Desktop. Für Entwickler bringt Fedora neben Eclipse 3.3 ("Europa") auch die neue quelloffene Java-Umgebung "IcedTea" mit. Natürlich sind für Webentwickler die aktuellen Versionen von Perl 5.8.8, PHP 5.2.4 und Ruby 1.8.6 sowie Apache 2.2.6 enthalten.
Notebook-Benutzern verspricht Fedora-Linux verbesserte Suspend- und Resume-Funktionen sowie überarbeitete Features zum Strom-Management. Ein neues grafisches Tool zur Konfiguration einer Firewall (lange vermisst, endlich da!), ein überarbeitetes SELinux 2.0.37 sowie der NetworkManager 0.7 für die Konfiguration drahtloser Netze sollen der Distribution wirksame Sicherheitsmechanismen geben.